MILAN & MORITZ
Spielfilm, Deutschland 2010, Regie: Joey Steffens, 14 min
Der Teenager Milan (Garry Fischmann) und seine Familie sind Roma. Sie sind vor vielen Jahren aus Serbien nach Deutschland geflüchtet und leben mit Duldungsstatus in Potsdam. Eines Tages begegnet Milan zufällig seinem alten Grundschulfreund Moritz (Anthony Mroszek) wieder. Moritz führt ein relativ sorgenfreies Leben in Potsdam. Als er Milan zu einem Discoabend nach Berlin einlädt, ist ihm nicht klar, welche schwerwiegenden Folgen dieser Ausflug für seinen Freund haben kann.
Der Film thematisiert die Situation von Flüchtlingen, insbesondere die
Residenzpflicht und möchte auf alltäglichen Rassismus in unserer Gesellschaft
aufmerksam machen.
RÜCKKEHR INS ELEND
Reportage, Deutschland 2010, ZDF infokanal, ZDF Mona Lisa
Regie: Martina Morawietz, 15 min
Sie sind in Deutschland geboren, sprechen Deutsch und gehen hier in die Schule: Flüchtlingskinder. Und dennoch werden einige von ihnen in die »Heimat« abgeschoben. Sie blicken in eine hoffnungslose Zukunft in einer ihnen fremden Umgebung. Im Film sind es Roma, die in den Kosovo zurückgeführt werden. Dort erwartet sie das Nichts. Ihre einzige, meist aussichtslose Hoffnung: die
Rückkehr nach Deutschland. Der Film zeigt die Abschiebepraxis und das Leben vor und nach der Abschiebung.
Das Medieninstitut der Länder FWU hat umfangreiche Begleitmaterialien
zum Film erstellt, die mit der DVD unter dem Titel »Schicksal Abschiebung« zur Verfügung gestellt werden.
Gäste: Dr.Claudia Lohrenscheit (Deutsches Institut für Menschenrechte), Filmteam Milan & Moritz sowie Swantje Tuch von Amnesty International, Asylgruppe
Berlin, und Hendrik Cremer vom Deutschen Institut für Menschenrechte
und mit Livemusik